Gadget-Tipp: So wird jeder Rollentrainer „Smart“

Gadget-Tipp: So wird jeder Rollentrainer „Smart“

 „Smart“ – Das Zauberwort für interaktives Fahrradtraining. Damit hast du Zugriff auf so gut wie jede Trainings-Software. Virtuelle Fahrradstrecken, individuelles Training und digitale Trainingspläne. Exakt auf dich und deine persönliche Leistungsgrenze zugeschnitten.

Persönlich finde ich, dass es mit einer Trainings-Software viel mehr Spaß macht zu trainieren. Ich mache mir nicht mehr die Mühe selbst einen Trainingsplan aufzustellen. Dann fahre ich nur noch nach einer Uhr. Ne, das ist nichts mehr für mich. Lieber den Rechner starten und nach dem Programm fahren. Dann weiß ich ganz genau, wann ich wie schnell fahren muss um einen Fortschritt beim Training zu haben. Bei Zwift gibt’s zur Unterhaltung auch noch eine schöne Strecke zum Anschauen. Alles virtuell natürlich.

Auch für Zwift und Trainer Road ?

Das Zusammenspiel mit Zwift oder Trainer Road, wie auch mit jeder anderen Software funktioniert nur, wenn der Rollentrainer „Smart“ ist. Das heißt, dass er Signale an die Software senden kann. Darüber wie schnell ich fahre und sogar wie meine Trittfrequenz ist. So etwas berücksichtigt die Software und zeigt es auch an.

Was aber, wenn mein Rollentrainer das gar nicht kann? Wenn es ein analoger Trainer ist ohne die ganze Technik? Kein Problem – Mit einem Speed Sensor! Etwa wie der RPM SPEED Sensor von Wahoo. Das ist ein kleines Batterie betriebenes Gerät, das du dir an die Narbe deines Hinterrads befestigen kannst.

Virtuelles Training zum nachrüsten

Der Sensor erkennt ganz automatisch dass er gebraucht wird und schaltet sich nach ein paar Umdrehungen von selbst ein. So hält die Batterie schon recht lange. Er vermittelt deiner Software wie viel Umdrehungen du gerade fährst und wie schnell das theoretisch ist.

Damit kannst Du dann von den wichtigsten Grundfunktionen jeder Trainings-Software profitieren.

Ich selber benutze genau dieses kleine Gadget und bin sehr zufrieden. So konnte ich für wenig Geld meinen analogen Trainer „Smartisieren“. Das fand ich sehr praktisch um in das virtuelle Training auszutesten. Der Sensor kostet ca. 40 Euro.

Das solltest Du unbedingt beachten

Wenn Du dir auch so einen Sensor kaufst, hier ein kleiner Tipp: Manchmal dauert es ein paar Umdrehungen bis er merkt, dass er gebraucht wird und eine Bluetooth Verbindung mit der Software aufbaut. Gib ihm die Zeit und alles wird gut.

Das einzige worauf du im virtuellen Training verzichten musst, ist die Simulation von Anstiegen und der Software-gesteuerten Leistungsänderung der Rolle. Das können dann nur die echten Smarten. Für den geringen Preis aber ein guter Kompromiss, finde ich.

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