Elite Novo Force

Einstiegsgerät mit manuell einstellbarer Bremskraft

Der Novo Force ist eines der Einstiegsgeräte von Elite. Dank eines Hebels kann der Bremswiderstand während der Fahrt verändert werden

Check-Klassik

Elite Novo Force, ein manueller Rollentrainer mit einstellbarer Bremskraft

690 Watt

Maximale Leistung von 690 Watt bei 40 km/h

24"-29" Zoll

(610 -720 mm)

Hinterrad-Durchmesser bei 29" mit schmalem Trainingsreifen

130+ mm

Achsbreite
130-135 x 5mm inkl.

Im Zubehör
142 x 12mm

ANT+ BT

Keine Sensoren zur Kommunikation mit deiner Trainings-Software

0% Steigung

Maximale simulierbare Steigung bei Trainings-Programmen

Der Novo Force im Kurz-Check

Der Novo Force ist von Elite für den klassischen, manuellen Betrieb entwickelt worden. Das heißt, er wird ohne Software betrieben. Dazu hat er einen Bowdenzug für die Einstellung des Bremswiderstandes, den Du Dir an deinen Lenker befestigen kannst. Der Rollentrainer hat eine Leistung von 690 Watt bei 40 km/h, die Du in 8 Stufen verstellen kannst. Was aber nicht heißt, dass Du nur diese 8 Widerstände hast. Zusätzlich kannst Du natürlich, wie bei allen anderen Rollentrainern auch, für mehr oder weniger Widerstand deine Gangschaltung benutzen. Genau wie auf der Straße auch.

Der Novo Force ist eines der Einstiegsgeräte von Elite, was sich vor allem im Preis widerspiegelt. Dafür bietet er mit seinen 690 Watt ordentlich Leistung. Elite hat insgesamt 3 manuelle Trainer. Den Qubo Fluid, den Qubo Power und eben den hier, den Novo Force. Vom Aufbau und Design ähnelt er aber eher dem Elite Rampa. Einem interaktiven Smart-Trainer, der drei bis vier Mal so viel kostet wie der Novo Force. In der Übersicht kannst Du das sehr gut sehen.

Bremskraftvergleich

Um Dir zu verdeutlichen wie viel Watt der Novo Force hat und wie er sich im Vergleich mit den anderen klassischen Rollentrainern von Elite schlägt, habe ich Dir hier eine Grafik erstellt. Damit bekommst Du hoffentlich einen guten Eindruck über die Leistung. Vor allem wie er sich im Vergleich mit anderen Rollentrainern schlägt:

Was bietet Dir der Novo Force?

Zu allererst hat er ein tolles Preis-/ Leistungsverhältnis. Er ist, je nach Angebot, häufig der günstigste Rollentrainer von Elite und das, obwohl er sich von der Ausstattung und der Leistung genau im Mittelfeld befindet. Du hast hier einen Rollentrainer der wie einige andere auch, bei 40 km/h 690 Watt Leistet. Das Bedeutet, fährst Du schneller, hast Du mehr Widerstand und entsprechend weniger, wenn Du langsamer fährst. 

Zusätzlich kannst Du den Rollentrainer in 8 Stufen mit der Fernbedienung, einem Bowdenzug den Du an Deinem Lenker montierst, verstellen. Das hat für Dich den Vorteil, dass Du Ihn an deine Bedürfnisse anpassen und zusätzlich auch Anstiege simulieren kannst. Die Bedienung des Bremswiderstandes ist hier sehr schön umgesetzt, denn der Schalter lässt sich wesentlich besser bedienen als der von der Konkurrenz. Das ist für mich ein klarer Pluspunkt. Weiter unten gehe ich näher auf den Schalter ein. Der ist wirklich gut.

Du bekommst hier einen Rollentrainer, der ganz ohne Strom und ganz ohne Software betrieben wird. Hier musst Du nichts kalibrieren und dich nicht mit einer Software auseinander setzen. Um Dein Training zu starten brauchst Du hier nicht erst ein Programm öffnen und den Trainer damit zu verbinden. Folglich macht es dir die ganze Sache sehr viel einfacher. Einfach drauf setzen und loslegen. Das ist ein großer Vorteil, den Du beim Training mit virtueller Unterstützung nie haben wirst.

Der Novo Force lässt sich zum Verstauen zusammenklappen und ist relativ schnell auf- und wieder abgebaut. Da Du hier nicht auf eine Stromquelle angewiesen bist, hast Du auch die freie Wahl der Positionierung im Raum.

So hört sich der Novo Force beim Training an

Video abspielen

5 Gründe, warum Du Dich für den Novo Force entscheiden solltest

  1. Manuell einstellbarer Bremswiderstand, damit kannst Du den Training besser beherrschen. Hohe Geschwindigkeit – hohe Trittfrequenz oder doch lieber die Simulation vom Berganstieg mit niedriger Trittfrequenz und hohem Widerstand? Das alles geht hier
  2. Keine Software für den Betrieb notwendig, dadurch sparst Du enorm viel Zeit und Nerven. Es muss nichts Kalibirert werden, kein PC angeschlossen usw.. Einfach und Simpel
  3. Qualitativ Hochwertig, damit bist Du auf der sicheren Seite und wirst lange viel Freude an dem Rollentrainer haben
  4. Leistungsvorsprung im Vergleich zum Qubo Fluid. Du hast hier im Vergleich 150 Watt mehr Leistung an der Rolle.
  5. Schnell aufgebaut und schnell abgebaut, dadurch kannst Du auch bei wenig Platz flexibel bleiben.

Der Lenkradhebel vom Elite Novo Force

 Was macht ihn so großartig?

Wie ich Dir weiter oben schon beschrieben habe, kannst Du den Novo Force in der Leistung mittels eines Lenkradhebels verstellen. Dafür hast Du 8 Stufen aus denen Du auswählen kannst. Je höher die Stufe, desto mehr Widerstand hat der Rollentrainer. Um den Widerstand zu verändern,  bedienst Du einen Drehschalter, den Du dir an den Lenker montierst. So kannst Du vor oder während der Fahrt deinen Bremswiderstand einstellen um genau die Einstellung zu finden die für dich in diesem Moment die Beste ist.

Was den Schalter aber so besonders macht und das gilt für alle Lenkradschalter von Elite: Es ist ein Drehschalter! Deswegen DREHST Du ihn um die Stärke zu verändern. Ähnlich wie bei einem Herd in der Küche. Das funktioniert ganz hervorragend.

Warum erwähne ich das hier so demonstrativ? 

Nun dazu schauen wir mal, was Tacx seinen Fahrradtrainern spendiert hat: Tacx hat seinen Fahrradtrainern einen Kippschalter verpasst. Dort wird nicht gedreht, sondern nach oben oder unten gekippt bzw. gezogen und gedrückt. Jetzt ist es aber so, dass alle Schalter ihre Kraft mit einem Bowdenzug an die Rolle übertragen und die haben einen recht hohen Widerstand. Es braucht etwas Kraft um das zu tun. Nicht viel, aber genug um hier ein Problem zu verursachen. Denn die Kipp-Bewegung liegt auf derselben Achse, wie die der Befestigung am Lenker und diese Befestigung ist häufig überhaupt gar nicht so „fest“, sondern eher rutschig. Das bedeutet, dass Du am Hebel Ziehst und anstatt, dass Du damit den Widerstand der Rolle veränderst, veränderst Du die Position des Hebels am Lenker. Du schiebst ihn einfach herauf oder herunter, sonst passiert gar nichts. Es gibt nur 2 Wege wie Du das vermeidest: 1. Zufällig passt dein Lenker exakt zum Durchmesser der Hebelbefestigung und bekommst so einen bombenfesten halt oder 2. Du nimmst deine zweite Hand zur Hilfe um den Hebel fest zu halten.

Jetzt kommen wir noch einmal auf den Drehschalter von Elite zurück… wird klar worauf ich hinaus will, oder?

Smart kompatibel durch Zubehör

Der Novo Force hat, wie auch bei den meisten anderen günstigen Rollentrainern, keine eingebauten Sensoren, die für die Kommunikation mit einer Software notwendig sind. Durch diese Sensoren weiß die Software wie schnell Du gerade fährst oder wie hoch die Trittfrequenz ist. Das ist hier nicht der Fall, von daher bist Du hier darauf beschränkt nach Deinem eigenen Trainingsplan zu fahren. Es ist ab Werk nicht möglich sich mit einer Software zu verbinden um dann mit einem virtuellen Trainingsprogramm zu trainieren. Wenn Du dich dafür interessierst, dann empfehle ich dir einen Trainer zu benutzen, der bereits Sensoren eingebaut hat. Auf dieser Seite findest Du einige. Hier ist eine Übersicht.

Allerdings gibt es auch Sensoren im Zubehör. Solltest Du dich für diesen Trainer hier entscheiden und Dich später dann doch für das Training mit einer Software interessieren, gibt es einige Hersteller,  die Sensoren zum Nachrüsten anbieten. Der Sensor wird an Deinem Fahrrad angebracht und vermittelt so dem Trainingsprogramm die benötigten Daten.

Technische Daten

Max. Leistung (40 km/h)

690 Watt

Schwungrad

Magnetische Bremse

Abmessungen zusammengeklappt

keine Angabe

Gewicht

8 Kg

Bedienung mit

Lenkrad Fernbedienung

Kabellose Kommunikation

im Zubehör

Stromversorgung

keine notwendig

Menü schließen